Keine Angst vor schlimmen Krankheiten!

Gegen viele gefährliche Infektionskrankheiten ist die Impfung der einzig wirkungsvolle Schutz.

Keine Angst vor schlimmen Krankheiten!

Gegen viele gefährlichen Infektionskrankheiten ist die Impfung der einzig wirkungsvolle Schutz.

Familie auf dem Sofa bei Impfung

Schutz vor Erregern und Krankheiten

Wer sollte sich wann gegen was impfen lassen? Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut passt ihre Empfehlungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene – speziell auch für Ältere und alle mit Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen (Berufsrisiken, Besuch von Risikogebieten, …) – jährlich den neuesten Erkenntnissen an.

Impfschutz für Erwachsene: Besser spät als nie!
Für klassische „Kinderkrankheiten“ ist man eigentlich nie zu alt: Auch Erwachsene sollten daher mit einer Impfung vor Infektionskrankheiten wie Masern oder Windpocken geschützt sein. Sollten Sie die eine oder andere Impfung aus der Kinderzeit verpasst haben, können Sie diese jederzeit nachholen!
Achten Sie auch auf eine Aktualisierung Ihres Impfschutzes durch Auffrischungs-Impfungen. Denn beim Impfen gilt das Motto: Besser spät als nie!
Laut STIKO sollte jeder gesunde Erwachsene in Deutschland vor ca. 16 Krankheiten ausreichend geschützt sein.

Vor diesen Krankheiten können Sie sich wirksam schützen!

Erfahren Sie hier, welche Krankheiten für Sie ohne entsprechenden Impfschutz eine gesundheitliche Gefahr darstellen – mit zum Teil schlimmen Folgen.

Influenza

Die Ansteckung durch Influenza-Viren ist nicht zu verwechseln mit den üblichen Episoden einer meist kurzzeitigen Erkältungskrankheit mit Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und eher leichtem Fieber. Die Influenza ist eine akute, sehr plötzlich auftretende Virusinfektion mit Allgemeinsymptomen und Symptomen des Atemsystems.

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Extra Schutz bei besonderen Berufen, Situationen oder Verhalten

Um persönliche Gesundheitsrisiken zu mindern, kann unter Umständen ein zusätzlicher Impfschutz sinnvoll sein, der über die allgemein empfohlenen Standardimpfungen hinaus geht. Das betrifft beispielsweise chronisch Kranke, Menschen in besonderen Berufen und alle, die sich kurzzeitig oder dauerhaft erhöhten Risiken aussetzen etwa durch riskantes Verhalten oder Aufenthalt in einem Risikogebiet. Diese liegen nicht unbedingt in der Ferne! Risikogebiete für eine von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind beispielsweise Bayern und Baden-Württemberg. Aber auch in Thüringen, Hessen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Niedersachsen gibt es Regionen, in denen FSME-Viren verbreitet sind. Eine Hepatitis-A-Impfung macht hingegen Sinn für alle, die im Gesundheitsdienst oder sozialen Einrichtungen arbeiten (Kitas, Heime, …), die beruflich Kontakt mit Abwasser haben oder deren Sexualverhalten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko verbunden ist.

Impfungen ab 60: Hilfe fürs alternde Immunsystem

Das Immunsystem eines gesunden Erwachsenen kommt mit vielen Krankheitserregern in der Regel gut zurecht. Das ändert sich aber mit den Jahren. Denn auch das Immunsystem altert. Frauen und Männern ab 60 empfiehlt die STIKO daher, sich jährlich mit dem aktuellen Impfstoff gegen Influenza (Virusgrippe) zu schützen. Zudem ist ab 60 ist eine Impfung gegen Varizella-Zoster-Viren (VZV) sinnvoll, die eine Gürtelrose (Herpes zoster) hervorrufen können.

Zielgruppen als Bildergalerie
Zielgruppen als Bildergalerie

Übertragungswege von Infektionskrankheiten

Um eine Krankheit auslösen zu können, müssen Krankheitserreger zunächst auf und dann in unseren Körper gelangen. Übertragen werden die mikroskopischen Plagegeister beispielsweise beim Händeschütteln oder dem Berühren verunreinigter Gegenstände, etwa Türgriffen (Schmierinfektion).
Ein weiterer Übertragungsweg ist das direkte Austauschen von Körperflüssigkeiten (z.B. Speichel, Sperma, …) beim Küssen oder Sex.
Gefährlich können auch verdorbene oder verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser sein. 

Haus- und Wildtiere, die kuscheln, kratzen, beißen oder stechen können ebenfalls krankmachende Viren und Mikroorganismen übertragen.
Besonders leicht haben es Krankheitserreger, wenn unsere natürliche Schutzschicht – die Haut – verletzt ist etwa bei Wundinfektion. Tückisch sind – wie wir alle durch die Corona-Pandemie wissen – Tröpfcheninfektionen: Die an winzige Sekretpartikel haftenden Erreger gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen in die (Atem-)Luft. Je kleiner die Tröpfchen, desto länger und weiter können sie schweben – bis zu 10 Meter!

Tröpfcheninfektion
Kontaktinfektion
Schmiereninfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaminiertes Wasser
Haus- und Wildtiere
Wundinfektion

Viren oder Bakterie?

Infektionskrankheiten können viele verschiedene Auslöser haben: neben Viren und Bakterien beispielsweise auch Pilze, Protozoen, Würmer, Insekten oder Prionen. Was ist was?

Bakterien sind mikroskopisch kleine einzellige Lebewesen („Einzeller“). Sie haben keinen Zellkern und einen speziellen Stoffwechsel nutzen Antibiotika-Medikamente aus, um zu wirken.

Viren sind streng genommen keine Lebewesen. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel. Sie bestehen lediglich aus den Virus-Genen (als RNA oder DNA) und einer schützenden Eiweißhülle (Proteinhülle). Viren sind quasi genetische Parasiten, die den Stoffwechsel ihrer Wirtszellen – so auch der menschlichen Zellen – kapern. Die Wirtszelle überlebt das meist nicht.
Zur Abwehr dieser gefährlichen Viren hilft oft nur eine Impfung!

Aufbau von Bakterien und Viren

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